
Im Vorfeld der Berufs- und Ausbildungsmesse „Job
Börse“, die am 23. und 24. April in der Rathaus Galerie Dormagen
stattfindet, empfing die NRW-Schulministerin Barbara Sommer den stellv.
Vorsitzenden der Jungen Union (JU) Dormagen, Patricius Kowalski-Pfleger,
zum Gespräch.
Sommer, die die Schirmherrschaft der diesjährigen Job Börse
übernommen hat, zeigt sich überzeugt von der Veranstaltung und hofft auf
eine hohe Besucherzahl: “Man kann gar nicht genug dafür tun, dass gerade
junge Menschen ihren Traumberuf finden. Deshalb halte ich die Job Börse
für eine sehr gute Idee. Das ist auch der Grund weshalb ich sie
unterstütze.“
Auch diskutierte Kowalski-Pfleger mit der Ministerin über die
aktuelle Schulpolitik: „Hier und da gibt es sicherlich noch den ein oder
anderen Schönheitsfehler, aber die Richtung in der derzeitigen
Schulpolitik stimmt“, ist er von der Arbeit der CDU-geführten
Landesregierung überzeugt. Nachdem die alte, SPD-geführte
Landesregierung 12.000 Lehrerstellen streichen wollte, sei es die CDU
gewesen, die den Hebel umgelegt hat und über 8.000 zusätzliche
Lehrerstellen geschaffen hat.
„Die CDU steht für individuelle Förderung an den Schulen in NRW
und spricht sich klipp und klar gegen Gleichmacherei aus. Hierfür
brauchen wir kleinere Klassenverbände und das mehrgliedrige Schulsystem,
statt rotem Einheitsbrei und ideologisch geführten Schuldebatten“,
ergänzt JU-Chef André Heryschek, der ebenfalls schulpolitischer Sprecher
der CDU-Fraktion ist.
In diesem Zusammenhang habe Bayerns Ministerpräsident Horst
Seehofer aus Sicht der Christdemokraten beim CDU-Wahlkampfauftakt in
Oberhausen einen treffenden Vergleich gezogen: „Es macht ja auch keinen
Sinn, wenn ich beim FC Bayern München Fußball spiele. Jeder Mensch hat
seine Stärken und Talente und diese müssen entsprechend berücksichtigt
und gefördert werden“, so Seehofer unter Verweis auf das mehrgliedrige
Schulsystem in Bayern.
Kowalski-Pfleger und Heryschek sind sich sicher, dass die gute
Schulpolitik nur mit einer starken CDU konsequent und erfolgreich
fortgeführt werden kann.
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